John Locke: Naturzustand

John Locke: „Über die Regierung“ – Kapitel II.2. Der Naturzustand

John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung

John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung

John Locke unterscheidet politische Macht von derjenigen des Vaters über seine Kinder oder von derjenigen eines Herrn über seine Diener und Sklaven. Diese verschiedenen Formen der Macht gleichzusetzen, wirft er dem seinerzeit einflussreichen Robert Filmer vor. Anders als dieser leitet Locke politische Macht nicht aus väterlicher ab, sondern sieht in ihr eine andere Ausgangslage, weil sich hier auch Menschen gleichen Alters und gleichen Rangs gegenüberstehen. Politik muss die Beziehungen aller Menschen zueinander regeln, nicht nur jene, die sich ohnehin schon durch Ungleichheit auszeichnen. Locke sieht deshalb darin in erster Linie ein Rechtsverhältnis:

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John Locke: Natürliche Rechte

John Locke: „Über die Regierung“ – Vorwort

John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung

John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung

Im Jahr 1689 erscheint in England ein Buch mit dem Titel „Two Treatises of Government“ („Zwei Abhandlungen über die Regierung“), dessen erste Sätze bereits verraten, dass es zur Unterstützung des Königs geschrieben wurde. Was konnte daran so gefährlich sein, dass der Autor lieber unerkannt bleiben wollte? Klingt das Anliegen doch völlig harmlos: Weiterlesen