Organisationen ohne Wesenskern

Niklas Luhmann: „Organisation und Entscheidung“ – gegengelesen Teil 1

Niklas Luhmann: Organisation und Entscheidung

Niklas Luhmann: Organisation und Entscheidung

Der Begriff System findet breite Anwendung. Man findet ihn heute in allen möglichen Kontexten: im technischen Bereich ebenso wie im politischen oder im sportlichen. Insofern kann es nicht überraschen, dass er auch auf Organisationen angewandt wird. Das mag oftmals unsystematisch geschehen, im Falle der Systemtheorie jedoch darf man davon ausgehen, dass sie sehr genau angeben kann, warum sie Organisationen als Systeme auffasst. Damit allein ist allerdings noch nichts gewonnen, denn die entscheidende Frage ist, welche Erkenntnisse sich daraus ergeben. Weiterlesen

Temporalisierte Strukturen

Niklas Luhmann: „Soziale Systeme“ – gegengelesen Teil 3

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Wir alle hätten gern mehr davon: Zeit! Das galt sicherlich auch für Niklas Luhmann, obwohl er nicht mal genau angeben konnte, worum es sich dabei handelt. Damit allerdings ist er unter denjenigen, die sich mit dem Phänomen näher befasst haben, wahrlich nicht allein. Der kleinste gemeinsame Nenner ist wohl, dass Änderungen vonstatten gehen und es das ist, was wir als Zeit empfinden. Weiterlesen

System und Umwelt

Niklas Luhmann: „Soziale Systeme“ – gegengelesen Teil 2

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Wo es Systeme gibt, muss es auch eine zugehörige Umwelt geben. Das ist keine große systemtheoretische Neuigkeit, sondern schlicht logisch unumgänglich. Ungleich kniffliger wird es bei der Frage nach der Grenze zwischen System und Umwelt. Im Alltag hält man diese schnell mal für gegeben. Wir glauben zu wissen, wo ein Gegenstand aufhört und wo ein anderer anfängt: Das vor mir ist ein Hund und das drumherum gehört nicht dazu.

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Es gibt Systeme

Niklas Luhmann: „Soziale Systeme“ – gegengelesen Teil 1

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Niklas Luhmann: Soziale Systeme

Niklas Luhmann beginnt sein theoretisch grundlegendes Werk über „Soziale Systeme“ nach der Einleitung mit der Klarstellung des Ausgangspunkts. Diese Setzung dient einerseits dazu, für eine zirkulär gebaute Theorie einen Einstieg zu wählen, der aufgrund der Zirkularität theoretisch beliebig sein müsste, sicherlich aber großen Einfluss auf die Zugänglichkeit hat. Nicht jeder Einstieg dürfte gleichermaßen nachvollziehbar sein.

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